Tel.: 036741-57444 | Fax: 036741-57794
02. Nov 2013

Car-hifi Lexikon - Begriffe zu Grund- und Fachwissen

Zu einer verständlichen Car-Hifi-Kommunikation gehört auch ein bisschen Wissen. Wissen über Begrifflichkeiten, welche im in der Car-Hifi-Szene benutzt werden, um verständlich darzustellen, was gemeint ist. Aus diesem Grunde haben wir ein Car-hifi-Lexikon erstellt, um diese Kommunikation etwas zu erleichern. Gerne können Begrifflichkeiten über die Kommentarfunktion verbessert bzw. korrigiert werden.


Abschirmung

Eine aus Drahtgeflecht oder Metallgehäuse bestehende Ummantelung als Blockade gegen hochfrequente Störeinstahlung (z.B. Funkwellen). Die Ummantelung wird mit der Masse bzw. Erde verbunden, um die Störungen abzuleiten.
 

Absorption

Jedes Material reflektiert (Einfallswinkel=Ausfallwinkel) oder absorbiert (schluckt) den Schall unterschiedlich stark. Das Reflexionsverhalten ist nicht in allen Frequenzbereichen gleich. Reflektiert werden Schallquellen nur an Körper, die mindestens 1/4 der Wellenlänge groß sind.
 

Abstimmung

Car-HiFi-Lautsprecher klingen nur, wenn sie auf die Fahrzeugakustik abgestimmt sind. Hierzu werden bei -> Aktivweichen die -> Pegel angeglichen bzw. bei -> Passivweichen -> Spannungsteiler für die einzelnen ->Chassis eingesetzt.
 

Abstrahlwinkel

Der Abstrahlwinkel eines Lautsprecherchassis gibt einen Hinweis darauf, unter welchem Winkel der Schalldruck hoher Frequenzen gegenüber der Mittelachse abfällt. Siehe auch -> Rundstrahlverhalten
 

Aktivtechnik

Bei aktiven Anlagen ist für jedes Lautsprecherchassis ein eigener Endstufenkanal zuständig und die Frequenzweiche wird vor die Endstufen verlegt. In einer aktiven Heimlautsprecherbox sind die Leistungsverstärker (siehe ->Endstufen) bereits integriert. Sie wird mit 220 V gespeist und von einem Vorverstärker angesteuert. Aktivsubwoofer für das Auto werden mit 12 Volt gespeist und vom Autoradio angesteuert. Vorteil der Aktivtechnik gegenüber der passiven Variante: Es werden keine großen ->Induktivitäts- oder -> Kapazitätswerte und keine hohen Spannungen benötigt, die ->Kondensatoren und -> Spulen sind somit klein und preiswert. Außerdem kann der Klang bequem per Reglerdreh, also ohne Bauteiletausch abgestimmt werden.
 

Amplifier

engl. Für ->Endstufe bzw. Verstärker.
 

Amplitude

Drückt die Signalstärke eines ->Sinustones aus (z.B. Membranhub).
 

Analoge Audiotechnik

Herkömmliches Musikaufzeichnungs-und Übertragungsverfahren, die Musik entsprechend ihrer
-> Frequenz und -> Amplitude gespeichert.

 

Anpassung

Der Ausgang einer Car-HIFI-Komponente muss in Bezug auf die Spannung und die Impedanz mit dem Eingang der nachfolgenden Komponente harmonieren: Zu hohe Spannung führt bei fehlenden Eingangspegelreglern der nachfolgenden Komponente zur -> Übersteuerung, zu geringe Spannung oder zu hohe Ausgangsimpedanz zu Verlusten und Störgeräuschen.
 

Anstiegszeit (Attack)

Schnelligkeit einer -> Endstufe oder Lautsprechermembran bei der Umsetzung einer Spannungsänderung. Ist die Komponente zu langsam, gehen -> Obertöne verloren.
 

Äquivalentvolumen

Umrechnung der Membannachgiebigkeit in ein Luftvolumen gleicher Federkraft (Luft lässt sich komprimieren und auseinanderziehen). Messgröße der -> Thiele-Small-Parameter.
 

Autoreverse

Automatischer Bandrichtungswechsel am Cassetttenende. Autoreverse-Cassettendecks gibt es mit doppelt ausgeführten feststehenden Tonköpfen und rotierenden Tonköpfen.
 

Azimuth

Winkel des-> Tonkopfspaltes zum Band eines analogen Cassetten- bzw. Bandlaufwerkes. Dieser muss für optimale Höhenwiedergabe absolut senkrecht am Band anliegen, abweichende Winkel des Aufnahmekopfes (vorbespielte Cassette oder Eigenaufnahme mit dem Heimgerät) zum Wiedergabegerät (Autoradio) führen zu dumpfem Klang.
 

Bandbreite

Tonumfang eines HiFi-Gerätes, also der Bereich zwischen der niedrigsten und Höchsten übertragenen
-> Frequenz

 

Bandpassgehäuse

->Gehäusesubwoofer mit zwei Kammern und mindestens einer -> Bassreflexöffnung. Klingt bei richtiger Konstruktion fett und satt.
 

Bassreflexgehäuse

Der vom -> Subwoofer rückwärtig abgestrahlte Schall wird durch eine genau auf das -> Chassis und das Gehäuse abgestimmte Öffnung oder ein Bassreflexrohr (Tunnel) genutzt. Siehe auch -> Gehäusesubwoofer.
 

Belastbarkeit

Maximale Verstärkerleistung, die einem Lautsprecher zugeführt werden darf.-> Hochtöner sind wesentlich geringer belastbar als Tieftöner und müssen durch die -> Passivweiche geschützt werden.
 

Breitbandlautsprecher

Lautsprecherchassis mit nur einer -> Membran für den ganzen -> Frequenzbereich. Weist bei minderwertiger Konstruktion oft starke Mängel im Hochtonbereich auf, bei geringer Größe auch im Bassbereich.
 

Brückenschaltung

Aus zwei Verstärkern zusammengefasste Endstufe. So kann man ohne -> Schaltnetzteil höhere Leistungen erzeugen oder große Stereoendstufen zu leistungskräftigen Monoendstufen koppeln. Ergibt theoretisch eine Leistungsvervierfachung bei vollständig stabilem Netzteil.
 

Brummschleife

Besitzt ein Gerät bzw. die Car-HiFi-Anlage mehr als eine Masseverbindung auf (z.B. -> Cinchkabel und Gehäuse), können Störungen auftreten (z.B. Lichtmaschinen-Pfeifen). Abhilfe ist meist ein gemeinsamer Massepunkt für alle Car-HiFi-Geräte.
 

Boom Car

Auf Extremlautstärke getrimmtes (Wettbewerbs-) Fahrzeug mit überzogenem Bass. Siehe auch -> dB-Drag-Racing.
 

Booster

Auch als Nachbrenner bezeichnete -> Endstufe ohne -> Schaltnetzteil aus den Anfängen der Car-HIFI-Zeit, die hinter die Lautsprecherausgänge leistungsschwacher Autoradios geklemmt wurde. Boosterbetrieb ist heute noch die gebräuchliche Beziehung für den Anschluss eines Verstärkers an den Lautsprecherausgängen des (Werks-) Radios.
 

Bypass-Kondensator

Hochwertiger -> Kondensator kleiner -> Kapazität, der einem größeren ( z.B. in passiven -> Frequenzereichen) zur Klangverbesserung parallelgeschaltet wird.
 

Cap (Capacitor)

engl. für -> Kondensator (Kurzform z.B. für Strompufferkondensator).
 

Casseiver

Autoradio mit Kassettenlaufwerk
 

Center-Speaker

In der Armaturenbrettmitte angebrachter Mittelkanallautsprecher, der mit einem Monosignal die Stereoortung zwischen den Lautsprechern verbessert.
 

Cinch

Einpoliger Rundstecker mit Massenabschirmung, mittlerweile die gängigste Steckernorm für Musiksignale im Heim- und Car-HiFi-Bereich.
 

Chassis

Einzelner Lautsprecher ohne Gehäuse
 

Clipping

Verstärkerüberlastung mit Hochtonverzerrung durch Überschreiten der Höchstspannung, gefährdet insbesondere -> Hochtöner, indem aus -> Sinustönen steilflankige Rechtecksignale werden. Rechtecksignale haben einen deutlich höheren Hochtonanteil (leistungsmäßig) als Sinussignale. Also: verzerrt der Verstärker, leiser drehen!
 

Compound-Subwoofer

Gehäusesubwoofer (meist geschlossen) mit zwei hintereinandergesetzten -> Chassis. Führt zu tieferem Bass bei geringerem Wirkungsgrad, gleich bei gegeneinander zeigender Montageart Chassisunlinearitäten aus. Vergleiche -> Isobarik.
 

Crimpen

Kaltverschweißen von Anschlusssteckern und sonstigen Verbindungen durch mechanischen Druck mittels spezieller Crimpzange.
 

DAB (Digitalradio)

Neues terrestrisch gesendetes Rundfunksystem mit -> digitaler Verschlüsselung, soll in ferner Zukunft das analoge UKW-Radio ablösen.
 

Dämmung

Gezielte -> Absorption, reduziert Luftschall und verhindert stehende Wellen, z.B. mittels Polyesterwatte oder Schafwolle in Lautsprechergehäusen.
 

Dämpfung

Verringert Mitschwingen und Materialresonanzen, z.B. durch Bitumenmatten auf Karosserieblech.
 

Dämpfungsfaktor

Maß für den Innenwiderstand des Verstärkers, muss beim Ausschwingvorgang die -> Membranbewegung abbremsen und ist somit in erster Linie für eine präzise Basswiedergabe wichtig.
 

dB-Drag-Racing

Lautstärkewettbewerb: Was Autorennen für Motorenfreaks, das sind dB-Drag-Racing Events für Car-HiFi-Freaks, die sich untereinander möchten.
 

Decoder

Schaltung, die durch Encoder (Verschlüsselungsgerät) codierte (verschlüsselte) Signale wiedergewinnt.
 

Dezibel (dB)

Logarithmische Maßzahl alle dynamischen Verhältnisse. 10 dB entsprechen dem doppelten Lautheitsempfinden und erfordern die zehnfache Verstärkerleistung.
 

Digitale Audiotechnik

Speicherung oder Übermittlung in Datenform. Die Signale sind wie beim Computer in binärer Form (d.h. es gibt nur 0 und 1) verschlüsselt.
 

Digitalendstufe

Erlaubt mit ihrer Pulsweitenmodulation hohe Ausgangsleistung bei geringe Hitzeentwicklung im handlichen Gehäuse. Das macht Klasse-D-Verstärker für Car-HIFI und Profi-Beschallungsanlagen interessant.
 

Display

engl. für Anzeige
 

Doorboard

Austauschverkleidung oder auf die Fahrzeugtür aufgebrachte Lautsprecherträgerplatte welche einem oder mehrere Tieftöner,-> Midbässe oder komplette -> Komponentensysteme aufnimmt. Aus Holz oder Kunststoff (GFK) gefertigt und meist im Fahrzeugdesign mit Leder bezogen.
 

Doppelkonuslautsprecher

-> Breitbandlautsprecher mit zusätzlichem, auf die Staubschutzkalotte aufgesetzten Hochtonkegel zur besseren -> Abstrahlung hoher Töne -> Frequenzgang und -> Phasengang hängen von der Form des Hochkegels ab.
 

DSP

Digitaler Sound Prozessor.
Beinhaltet je nach Ausstattung klangbeeinflussende Komponenten wie ->Equalizer, -> Aktivweichen, -> Raumklangprozessoren, -> Time-Delay, -> Dynamikkompresser.
 

Dynamik

Der Unterschied zwischen der leisesten und der lautesten Stelle eines Musikstückes.
 

Dynamikkompresser

Sinnvolle Schaltung zur Verringerung der Lautstärkeunterschiede allzu dynamischer Musikstücke, damit leise Passagen nicht im Fahrgeräusch untergehen.
 

Dynamischer Lautsprecher

Bezeichnungen für herkömmliches Lautsprecherchassis mit durch -> Schwingspule und Permanentmagnet angetriebene -> Membran
 

ECAP

European Car Audio Press: Die Vereinigung der europäischen Car-HiFi-Fachzeitschriften
 

Empfindlichkeit

Geforderte Eingangsspannung einer -> Endstufe für Vollaussteuerung
 

Endstufe

Verstärker, der die geringe Ausgangsspannung des Audioradio-Vorverstärkers auf ein für Lautsprecher verwertbares Leistungsniveau verstärkt (höhere Spannung und viel mehr Strom).
 

EON

Enhanced Other Network:-> RDS-Funktion, ermöglicht beim Hören eines -> verkehrfunkfreien Senders die Wiedergabe der Verkehrsnachrichten eines anderen Senders der gleichen Senderkette
 

Equalizer

Klangregelnetzwerk mit bis zu 30 (feststehenden) -> Fequenzbändern bei graphischen Equalizern oder wenigen in Einsatzfrequenz, Bandbreite und -> Pegel regelbaren Bändern bei parametrischen Equalizern. Oktavequalizer haben 10, Terzequalizer 30 Bänder.
 

Fader

Überblendregler zwischen den Front- und Hecklautsprechern, kann wahlweise auch das Lautstärkeverhältnis des -> Subwoofers zu den Frontlautsprechern einstellen.
 

Farad

Siehe -Kapazität
 

Fehlerkorrektur

Bei digitalen Daten im Gegensatz zu analoger Technik mögliche Rekonstruktion verloren gegangener Information mittels Paritätscheckbit samt zugehörigem Code.
 

Ferrofluid

Magnetpatrtikelflüssigkeit zur Schwingspulenkühlung und zur Dämpfung der -> Resonanzfrequenz bei Lautsprechern. Linearisiert -> Impedanzverlauf und -> Frequenzgang, vermindert den -> Wirkungsgrad. Gibt es in unterschiedlichen Magnetpartikeldichten sowie Viskositäten (dünn- bzw. zähflüssig)
 

Filter

Oberbegriff für alle -> Frequenzweichen, Klangregler und Equalizer, also Schaltungen, welche bestimmte Frequenzbereiche manipulieren.
 

Flankensteilheit

Lautstärkeverminderung pro -> Oktave ab Einsatzpunkt eines -> Filters, z.B. sind bei Frequenzweichen Werte zwischen 6 und 24 dB üblich.
 

Free-Air-Subwoofer

Wer den Platzbedarf eines Subwoofergehäuses im Kofferraum scheut, der kann auch so genannte Free-Air-Subwoofer einsetzen. Das sind nicht einfach irgendwelche Basslautsprecher ohne Gehäuse, sondern ganz speziell für diesen Einsatzzweck ausgelegte Lautsprecher, die aber dennoch eine Art Gehäuse gepackt werden. Die Heckablage beispielsweise kann als Schallwand dienen. Je dichter und fester diese Schallwand im Kofferraum verbaut ist, desto mehr Schalldruck kann der Free-Air-Lautsprecher erzeugen und umso besser wird der Klang.
 

Frequenz

Schwingungsanzahl pro Sekunde, gemessen in Hertz (Hz). Langsame Schwingungen klingen tiefer als schnelle
 

Frequenzbereich

Tonumfang vom niedrigsten bis zum höchsten Ton einer HiFi-Komponente, manchmal ist auch ein Teilbereich (z.B. Bass, Mitten, Höhen) gemeint
 

Frequenzgang

Messschrieb über die Lautstärkerabweichungen eines HiFi-Gerätes bei verschiedenen Tonhöhen. Gut ist ein gerader Frequenzgang, schlecht sind weiträumige Frequenzganglöcher (leise Stellen) sowie generell alle Überhöhungen (laute Stellen, z.B. -> Resonanzen)
 

Frequenzweiche

Schaltkreis (aktiv oder passiv) zur Aufteilung des -> Frequenzbereiches auf mehrere Lautsprecherchassis (z.B. Hoch- und Tieftöner). Ermöglicht die -> Abstimmung des gesamten -> Komponentensystems. Wird charakterisiert durch die -> Flankensteilheit und die -> Trennfrequenz
 

Front-Staging

Klangeindruck, bei dem die Musik wie von der Bühne von vorne kommt.
 

Gegenkopplung

Rückführung eines Teils des Ausgangssignals einer Verstärkerstufe auf das Eingangssignal. Dient in erster Linie der Verringerung von Verzerrungen sowie der Festlegung des Verstärkungsfaktors und des -> Frequenzbereiches
 

Gehäusesubwoofer

Spezielles Subwooferchassis mit exakt hierfür ausgelegtem Gehäuse.
 

Geräuschspannungsabstand

Maß für das -> Rauschen in Musikpausen, siehe auch -> Dynamik
 

Grundtonbereich

Bezeichnet den unteren Stimmbereich und ist für die Klangfülle der Wiedergabekette zuständig.
 

Gütefaktor (Q-Faktor)

Charakteristik eines -> Filters. Hat bei Lautsprechern nicht mit der -> Chassisqualität zu tun, sondern bezeichnet das Maß für die Dämpfung der Membranbewegung zur Geräuscheberechnung. Messgröße der -> Thiele-Small-Parameter. Die Nachgiebigkeit der -> Sicke und vor allem der -> Zentrierspinne bestimmt den mechanischen Q-Faktor des Lautsprecherchassis. Je niedriger die Güte, umso härter die Aufhängung.
 

Halbaktiv

Konzeption einer Car-HiFi-Anlage mit -> Passivweiche für das -> Komponentensystem im Mittelhochtonbereich und -> Aktivtrennung des ->Subwoofers.
 

Hertz (Hz)

Siehe -> Frequenz

 

High-Power-Autoradio

Autoradio mit integrierter -> Brückenendstufe, bei der jeweils zwei Verstärkerschaltungen intern zusammengefasst werden. Bietet Leistungen von maximal 2 x 16 oder sogar 4 x 16 Watt.
 

Hochpassfilter

Schaltung, die Signalanteile unterhalb der Übergangsfrequenz abhängig von der -> Flankensteilheit mehr oder weniger stark dämpft und höhere durchlässt.
 

Hochstromfähigkeit

Fähigkeit einer -> Endstufe, hohe Stromstärken auch an niederohmige oder parallelgeschaltete Lautsprecher abzugeben.
 

Hochtöner

Lautsprecherchassis mit kleiner, leichter Membran für hohe Töne. Bietet gegenüber größeren Membranen besseres -> Rundstrahlverhalten und kürzere -> Anstiegszeit.
 

Impedanz

Wechselstromwiderstand elektrischer Bauteile und Schaltungen und auch Anschlusswert einer Car-HiFi-Komponente in Ohm. Bei der Kombination muss die Ausgangs- mit der Eingangsimpedanz harmonisieren. Siehe auch -> Anpassung
 

Induktivität

(Magnetfeld)-Energiespeicherfähigkeit einer Spule, gemessen in H (Henry)
 

Interferenz

Überlagerung zweier Wellen. Senden zwei Schallquellen (z.B. zwei nebeneinanderliegende Hochtöner) die gleiche -> Frequenz aus, bildet sich auf Achse ein Wellenberg (doppelte Schallenergie) und seitlich davon abwechselnd ein Wellental (Auslöschung) sowie wiederum ein Wellenberg, anschließend ein Tal usw., dessen Abstände sich mit der ->Wellenlänge ändern
 

Isobarik-Subwoofer

Gehäusesubwoofer (meist -> Bassreflex) mit zwei hintereinandergesetzten -> Chassis. Führt zu tiefem Bass bei geringerem Wirkungsgrad, gleich bei gegeneinander zeigender Montageart Chassisunlinaritäten aus. Vergleiche -> Compound.
 

Isolierung

Isolation, Gehäuse einer Schaltung bzw. eines Gerätes oder Ummantelung eines Kabels zum Schutz vor Kurzschlüssen. Bei hohen Spannungen auch Berührungsschutz.
 

Kabel

Leiten den Strom zur Energieversorgung und Musikübertragung weiter. Zu dünne Stromkabel verringern die -> Leistung, schlechte Lautsprecherkabel den -> Dämpfungsfaktor und schlechte -> Cinchkabel die Klangqualität. Im Auto sind robuste Isolierung (muss Öl, Benzin, Hitze, Kälte ect. widerstehen und darf nicht durchscheuern) und bei Cinchkabeln gute Abschirmung wichtig.
 

Kalottenmembran

Kugelförmige Membran eines -> Hochtöners, bisweilen auch bei -> Mitteltönern angewandt.
 

Kanaltrennung

Separation der Stereokanäle. Im linken Lautsprecher soll nichts vom rechten Stereokanal zu hören sein und umgekehrt.
 

Kapazität

Die (Ladungs-) Energiespeicherfähigkeit eines Kondensators, gemessen in F (Farad).
 

Kickbass

Siehe -> Midbass
 

Kickpanel

Lautsprechergehäuse für den Fußraum im Auto. Im Gegensatz zum BMW-Fußraumeinbau werden Kickpanels akustisch auf den Fahrer ausgerichtet.
 

Klirrfaktor

Kennzeichnet die unerwünschten (Gesamt)-Verzerrungen einer Car-HiFi-Komponente. Wird in Prozent angegeben. 3% sind bereits deutlich hörbar, 0,1% akzeptabel, 0,01% sehr gut.
 

Koaxialsystem

Zweiwegelautsprecher, bei dem der -> Hochtöner inmitten der Tief(mittel)tonmembrane montiert ist.
 

Komponentensystem

Lautsprecheranordnung mit unterschiedlich großen Teilbereichslautsprechern und passiver -> Frequenzweiche.
 

Kondensator

Speichert kleine Ladungsmengen. Lässt als Frequenzweichenbauteil nur hohe Töne durch.
Wird auch zur Entstörung eingesetzt
 

Konsummembran

Kegelförmige -> Membranform
 

Lastwiderstand

Belastung einer -> Endstufe in Ohm. Die -> Impedanz des Lautsprechers darf nicht unter der zulässigen Ausgangsimpedanz des Verstärkers liegen.

Leistung

Produkt aus Spannung in Volt und Stromstärke in Ampere (P=U x I), angegeben in Watt. Die maximal abgegebene Leistung bei Verstärkern, bzw. die maximale Belastbarkeit bei Lautsprechern ist wegen abweichender Meßmethoden der Firma selten vergleichbar. Ehrlich sind nur Sinus- oder RMS-Angaben.
 

Line (Out/In)

Englische Bezeichnung für die Cinchausgänge des Radios und die Eingänge der elektronischen Komponenten wie -> Endstufe, -> Equalizer, ect., im Musikbereich auch für Klinikenbuchsen.
 

Litze

Flexibles Kabel, das aus einer Vielzahl feiner Drähte besteht.
 

Luftspalt

Die ->Schwingspule taucht in den Luftspalt ein, dort ist die durch die -> Polplatte konzentrierte Magnetenergie am größten. Bei -> Hochtönern ist der Luftspalt oft mit -> Ferrofluid gefüllt.
 

Magnetsystem

Das Antriebs-Magnetfeld eines dynamischen Lautsprechers wird durch einen Permanentmagnet (Dauermagneten) und einen Elektromagneten (stromdurchflossene -> Schwingspule) erzeugt.
 

MD (Mini Disc)

Mehrfach bespielbarer Tonträger im Schutzgehäuse (ähnlich Diskette). Datenreduzierte digitale Aufzeichnung und Abtastung verschleißfrei mit Laser nach dem magnetooptischen Prinzip.
 

Mehrweglautsprecher

Siehe -> Komponentensystem
 

Membran

Schallabstrahlende Fläche des Lautsprecherchassis.
 

Membranhub (Xmax)

Maximale Auslenkung der Membran. Da dem Membranhub mechanisch Grenzen gesetzt sind, ist eine endlose elektrische -> Belastbarkeit sinnlos.
 

Memory

engl. Erinnerung: Speicher
 

Midbass

Tieftöner mit einem Durchmesser von meist 16cm für den oberen Bassbereich, auch als Kickbass bezeichnet. Wird am besten -> aktiv angesteuert.
 

Midrange (Mitteltöner)

Lautsprecher für den mittleren -> Frequenzbereich, also auch den wichtigen Sprachbereich, meistens 5-16cm durchmessend.
 

MOS FET

Spezieller Transistor, kann mit extrem geringem Eingangsstrom (also spannungsgesteuert) große Ausgangsströme steuern, gerne in -> Schaltnetzteilen eingesetzt.
 

Navigationssystem

Sich meist über digital gespeicherte Karte (CD-Rom), Satellitenempfang und Kompass orientierendes Gerät zur Wegfindung
 

Neodymium (Neodym)

Besonders effektives Magnetmaterial für kleine, wirkungsgradstarke Magnetsysteme.
NF (Niederfrequenzbereich)
Der hörbare Tonfrequenzbereich.

 

Netzteil

Ein Netzteil wandelt eine Spannung in eine andere um, meist eine Wechselspannung (220V Haushaltsstrom) in eine Gleichspannung (z.B. 12 V Halogenlampe daheim). Die Spannung wird mit einem Transformator herabgesetzt, mit einem aus Dioden aufgebautem Gleichrichter in Gleichspannung umgewandelt und mit einem -> Kondensator und manchmal zusätzlichen elektronischen Bauteilen stabilisiert. Spannungserhöhung geschieht per -> Schaltnetzteil, Stabilisierung auch per -> Zusatznetzteil.
 

Obertöne

Hohe Frequenzen als charakteristische ganzzahlige Vielfache eines Grundtones, deren Spektrum die Klangfarbe eines Instrumentes ausmacht.
 

Ohmsches Gesetz

U=R x I: Die Spannung, gemessen in V (Volt), ist gleich dem Produkt aus dem -> Widerstand in O (Ohm) und der Stromstärke in A (Ampere).
 

Oktave

Tonumfang von einer -> Frequenz bis zu ihrem doppelten Wert.
 

Oversampling

Zwischenstufen bei der Abtastung eines Digitalsignales zur Verringerung des -> Quantisierungsrauschens.
 

Parallelschaltung

Gemeinsames Anklemmen z.B. zweier Lautsprecherchassis an einen Verstärker, indem von beiden Chassis Plus und Minus an die Anschlüsse geführt wird.
 

Partialschwingungen

Gegenphasige Teilbereichschwingungen einer -> Membran. Lautsprechermembranen brechen oberhalb einer materialtypischen Frequenz in klangverfälschende Partialschwingungen auf.
 

Passivweiche

Auch ->Frequenzweiche, Elektrisches Netzwerk aus -> Spulen, -Kondensatoren und -Widerständen. Teilt die Musik in mehrere Frequenzbereiche auf, z.B für -> Mehrweg-Komponentsysteme.
 

Pegel

Laut- bzw. Signalstärke, wird bei Schall in ->Dezibel angegeben, bei Spannungen in Volt. Wird mit dem Lautstärke- bzw. Pegelregler eingestellt.

Pegelregler passt die -> Empfindlichkeit einer Endstufe dem Autoradio an, sollte für jeden Kanal getrennt vorhanden sein und nur so weit aufgedehnt werden, bis die Musik beginnt unsauber zu werden, wenn das Autoradio zu drei Vierteln aufgedreht ist.
 

Phase

Stimmt der -> Amplitudenzustand eines Signals bei einem innerhalb einer Periode definierten Zeitpunkt nicht mit dem gewünschten Zustand überein,, gilt die Phase als verschoben, gedreht oder verzerrt. Bei einer Phasenverschiebung innerhalb eines -> Frequenzspektrums kommen Hohe -> Frequenzen zu einem anderen Zeitpunkt beim Zuhören an als Tiefe. Ein guter Phasengang ist unverzichtbar für gute Weiträumigkeit sowie Ortbarkeit.
 

Polardiagramm

Messdiagramm über die Richtcharakteristik (das -> Rundstrahlverhalten unter verschiedenen horizontalen Hörwinkeln) eines Lautsprechers, siehe auch -> Abstrahlwinkel

Polkern

Kern des Magnetsystems, befindet sich innerhalb des ->Luftspaltes und dient zusammen mit der ->Polplatte konzentriert das Magnetfeld eines (dynamischen) Lautsprecherchassis im -> Luftspalt, die hintere Polplatte schließt das Magnetfeld und fixiert den -> Polkern.
 

Polplatte

Die vordere Polplatte konzentriert das Magnetfeld eines (dynamischen) Lautsprecherchassis im -> Luftspalt, die hintere Polplatte schleißt das Magnetfeld und fixiert den -> Polkern
 

Poti (Potentiometer)

Drehregler, z.B. zur -> Pegelstellung oder Klangregelung
 

Preceiver

Radio ohne -> Endstufe (also mit -> Pre-Out)
 

Pre-Out

Vorverstärkerausgang, meist mit ->Cinchanschluß
 

Präsenz

Bezeichnet den oberen Stimmbereich.
 

Prozessor

Oberbegriff klangbeeinflussender Elekronik. Beispielsweise -> Raumklangprozessor oder -> DSP
 

PTY

Programm Type: -> RDS-Funktion, welche die Art des Programms angibt, z.B. Klassik oder Pop
 

Quantisierung

Bei digitaler Rückwandlung werden den möglichen digitalen Zuständen entsprechende analoge -> Amplitudenwerte zugewiesen. Quantisierungsrauschen bezeichnet die Ungenauigkeit, die entsteht, weil diese Umsetzung eben nicht für jeden analogen Zwischenwert einen entsprechenden digitalen zuordnen kann. Somit ist das Quantisierungsrauschen bei höheren Bitzahl geringer.
 

Räumlichkeit

Raumeindruck, wird unterteilt in -> Weiträumigkeit und -> Ortbarkeit, wird im Auto charakterisiert durch das -> Staging
 

Raumklangprozessor

Verbessert bei analogen Geräten die Fahrzeugakustik durch Verstärker der Aufnahmeraum-Hallinformationen (mittels Differenzsignal) sowie bei digitalen Geräten (-> DSP) durch hinzufügen von Hall und Echo (mit elektronischen Speicherchips). Siehe auch -> Surround.
 

Rauschabstand

-> Dynamik zwischen Nutzsignal und -> Rauschen
 

Rauschen

Unerwünschtes Tonfrequenzgemisch mit zufälliger (Spektral-) Verteilung, wird von jedem Car-HiFi-Gerät erzeugt. Bei gleichmäßiger -> Leistungsverteilung spricht man von weißem (ungewichtetem) Rauschen, bei konstanter Lautstärkeverteilung (geringere Hochtonleistung) von rosa Rauschen.
 

Rauschunterdrückung

Verminderung unerwünschten Bandrauschens oder anderer Störeffekte mittels Verdichtung (Kompression per Kompander ) bei der Aufnahme und spiegelbildlicher Wiedergewinnung (Expansion per Expander) bei der Wiedergabe. So wie die -> Dynamik eines Musikstückes auch bei -> Analogaufzeichungen bewahrt.
 

RDS

Radio-Daten-System: -> UKW-Erweiterung zur Sendernamensanzeige und zum automatischen Umschalten auf eine andere Frequenz des gleich Sender bei Empfangsproblemen.
 

Rearfill

Die ein gutes (Front-)Staging unterstützende Heckbeschallung mit gegenüber den Frontlautsprechern leiseren Hecksystemen. Als Ansteuerung dient ein Mono-, Stereo- oder -> Raumklangsignal.
 

Reflexion

Siehe -> Absorption
 

Remote

Fernbedienung für ein Gerät bzw. Ferneinschalten einer Endstufe.
 

Resonazfrequenz

Lieblings- bzw. Eigenfrequenz eines schwingungsfähigen Gebildes, z.B. eines Lautsprecherchassis, bei der es am leichtesten angeregt wird und bei der es bei beliebiger Anregung ausschwingt. Unterhalb der Resonanzfrequenz nimmt die Schallabstrahlung ab.
 

Receiver

Radio, bestehend aus -> Tuner, -> Vorverstärker und -> Endstufe
 

Reihenschaltung

Gemeinsames Anklemmen z.B. zweier Lautsprecherchassis an einen Verstärker , indem von einem Chassis Plus und vom anderen Minus an die Anschlüsse geführt wird und die beiden freien Chassispole untereinander verbunden werden.
 

Rundstrahlverhalten

Fähigkeit eines Lautsprechers, in alle Richtungen gleichmäßig abzustrahlen. Lautsprechermembranen strahlen Töne, deren -> Wellenlänge kleiner als der Membrandurchmesser ist, gerichtet ab. Deshalb gibt es ->Hochtöner, die mit ihrer kleinen Membran bei hohen -> Frequenzen einen größeren ->Abstrahlwinkel ermöglichen.
 

Sättigung

Energiespeichergrenze eines magnetischen Materials, z.B. bei Tonbänder und Cassetten oder bei (Stab-, Rollen- und vor allen Glockenkern-) Spulen in -> Passivweichen.
 

Schallgeschwindigkeit

Der Schall legt in einer Sekunde ca. 340 m zurück. Das entspricht einer Geschwindigkeit von rund 1.200 km/h (Schallmauer).
 

Schaltnetzteil

Umsetzung der 12V-KfZ-Bordspannung in die höhere Arbeitsspannung einer Endsufe, um hohe Verstärkerleisungen zu ermöglichen. Dies geschieht, indem ein Zerhacker den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, anschließend wird dieser hochtransformiert und wie beim gewöhnlichen -> Netzteil wieder gleichgerichtet und stabilisiert.
 

Schutzschaltung

-> Endstufen-Vorrichtung, die Verstärkerüberlastungen vermeiden soll. Es gibt Schutzschaltungen gegen Übertemperatur, Kurzschluss, Gleichstrom, Leerlauf und zur Strombegrenzung.
 

Schwingspule

An der -> Membran auf einem Schwingspulenträger befestigte -> Spule, welche die im -> Luftspalt konzentrierte Magnetenergie durch den mit dem Musiksignal wechselnden Stromfluss zum Antrieb des Lautsprechers nutzt. -> Subwoofer mit Doppelschwingspule erlauben oft eine günstigere Endstufenauslastung.

SDK (Sender-Durchsage-Kennung)

Verkehrsfunkdecorder mit Sendererkennung und Meldungsdurchschaltung auch bei CD, Cassette oder leiser Musik, heute durch die RDS-Funktion TA ( Traffic Announcement) ersetzt.
 

Selektivität

Siehe -> Trennschärfe
 

Serienschaltung

Siehe -> Reihenschaltung.
 

Sicke

Randaufhängung der Lautsprechermembran eines -> dynamischen Lautsprechers.
 

Sinuston

Reiner Ton einer bestimmten -> Frequenz. Alle in der Natur vorkommenden Geräusche lassen sich aus vielen Sinustönen zusammensetzen. Ein Ton besteht aus einem die Frequenz bestimmenden Grundton und vielen den Klang charakterisierenden -> Obertönen.
 

S/N-Ratio (Signal to Noise)

Siehe -> Rauschabstand
 

Sound-Off

Car-HiFi-Wettbewerb zur Klärung der bestmöglichen Klang- und Einbauqualität.
 

Spannungsteiler

Widerstandnetzwerk zur Laustärkeranpassung von Hochtönern und somit zur Klangabstimmung. Die resultierende Impedanz an der Weiche bleibt gleich, damit Trennfrequenz und Flankensteilheit erhalten bleiben.
 

SPL

Sound Pressure Level. Schalldruckangabe in dB/m, also Dezibel in 1 Meter Abstand gemessen.
 

Spule

Drahtwicklung, entweder als Luftspule oder mit Stabkern, Rollenkern, Glockenkern oder Trafokern. Lässt als -> Frequenzweichenanbauteil nur kapazitiver (Kondensatoren) bzw. induktiver (Spulen) Art zusammenbrechen.
 

Staging

Siehe -> Frontstaging
 

Stehende Welle

Zwischen zwei parallelen Wänden kann es zu Überlagerungen von Wellen kommen, die von ihrer Länge her (einfach oder vielfach) genau zwischen diese Begrenzungsflächen passen. So entstehen Hörplätze mit Auslöschung bzw. Addition des Schalls bei den betreffenden -> Frequenzen.
 

Strompufferkondensator

Kondensator großer Kapazität zur schnelleren + gleichmäßigeren Stromversorgung einer Endstufe, schont gleichzeitig die Fahrzeugbatterie.
 

Subwoofer

Lautsprecherchassis mit oder ohne Gehäuse für den Tiefbassbereich. Da-> Frequenzen unter 100 Hz gehörmäßig nicht ortbar sind, ist prinzipiell nur ein Subwoofer im Heckbereich des Fahrzeuges erforderlich.
 

Subsonicfilter

->Hochpaßfilter, das allzu tiefe und somit leistungsintensive, aber nicht mehr effektiv abgestrahlte -> Frequenzen von Lautsprechern bzw. -> Subwoofern fernhält.
 

Surround

Sammelbegriff für mehrkanalige Wiedergabe, die mittels -> Decorder Heckkanäle generiert. Oft ist auch ein -> Centerkanal vorgesehen. Das bisher gängigste Verfahren im (Heim-)Kino ist Dolby-Sourround, weiterhin gibt es beispielsweise das für Musikwiedergabe optimierte Circle Surround.
 

Systematische Signalführung

Systematisch ist ein Signal, wenn zusätzlich oder anstelle der Masse ein gegengleiches Signal durch den zweiten signalführenden Leiter fließt. So heben sich Störungen gegenseitig auf. In der Studiotechnik ist die symmetrische Verbindungstechnik schon lange wegen ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Störungen bekannt und geschätzt.
 

TA (Traffic-Announcement)

Siehe ->SDK
 

Terz

Ein Drittel einer ->Oktave.
 

Telematik

Verkehrsführung per GSM, indem Verkehrsdaten wie Baustellen und Staus über digitale Telefonnetze an Fahrzeugführer weitergegeben werden.
 

Thiele-Small-Parameter

Gehäuseentwicklungsrelevante Daten eines Lautsprecherchassis nach Thiele und Small. Wichtig sind bei -> Aktivbetrieb der Gütefaktor Qts, das Äquivalentvolumen VAS sowie die Resonanzfrequenz fs. Bei Passivbetrieb sollten weitere Daten miteinbezogen werden.
 

Tiefpassfilter-Regenerator

Digitalteiler, der Frequenzen zwischen 60 und 120 Hz halbiert und diese dem Musiksignal regelbar hinzufügt. Früher wurden so bassschwache Cassetten- und (in der Disco) Plattenaufnahmen tiefbassgetunt, heute kann man daheim Videofilme tiefbassregenerieren oder im Auto -> Boom-Car-Effekte erzeugen.
 

Time Delay

Zeitverzögerungsschaltkreis. Wird bei Car-HiFi beispielsweise angewandt, um das Signal für den linken Frontlautsprecher zu verzögern, damit Fahrer akustisch in der Mitte sitzt.
 

Tonkopf

Elektrischer Magnet in Form einer durch den Tonkopfspalt unterbrochenen -> Spule, der ein Magnetpartikelband magnetisieren und auslesen kann.
 

Track

Engl. pur, Stück eine CD.
 

Trennfrequenz

Übergangsfrequenz, bei der zwei mit Frequenzweiche getrennte Lautsprecherchassis die halbe Leistung erhalten (-3dB-Punkt). Der Bass wird oberhalb der Trennfrequenz leiser, der Hochtöner darunter abgesenkt.
 

Trennschärfe (Selektivität)

Fähigkeit eines -> analogen -> Tuners, beim Empfang eines schwachen Senders den starken Nachbarsender auszublenden.
 

Trockenheit

Die Präzision bzw. Sauberkeit der Basswiedergabe wird auch als Trockenheit bezeichnet und geht Basslautsprechern über 20 cm Durchmesser oft abhanden. Nur eine leichte -> Membran mit einem kräftigen Magnetantrieb kann trocken klingen.
 

Türpaneel

Siehe ->Doorboard
 

Turner

Empfangsteil eines Radios, also Radio ohne Endstufe (genauso genommen auch ohne -> Vorverstärker, auch wenn CD-Tuner einen solchen besitzen).
 

Trimode

Betrieb zweier Stereo-Autolautsprecher gemeinsam mit einem Monosubwoofer an zwei Kanälen einer trimodefähigen -> Endstufe, ein zusätzlicher Verstärkerkanal für den -> Subwoofer wird somit gespart.
 

Tweeter

engl. für ->Hochtöner
 

Übergangsfrequenz

Siehe -> Trennfrequenz
 

Übersprechdämpfung

Siehe -> Kanaltrennung.
 

Übersteuerung

Zu hohe Eingangsspannung. Führt zu -> Verzerrungen. Tritt beispielsweise dann auf, wenn ein Autoradio mit 4-Volt-Ausgang eine Komponente ansteuert (->Aktivweiche, >Prozessor, -> Endstufe), welche bei einer geringeren Voltzahl schon verzerrt. Falls -> Pegelregler vorhanden sind, müssen diese bei Übersteuerung heruntergeregelt werden.
 

Verkehrsfunk

Siehe -> SDK
 

Vorverstärker

Signalquellenumschaltende und klangregelnde Sektion eines Verstärkers
 

Wechslersteuerung

Bedienvorrichtung am Autoradio zum Betrieb eines CD-Wechslers.
 

Welle

Eine sich in einem Medium ausbreitende Schwingung. Eine Reihe gekoppelter Teilchen führt nacheinander gleichartige Schwingungen aus. Schallwellen pflanzen sich in der Luft als Longgitudinalwelle (Längswelle, in Ausbreitungsrichtung folgt Druckmaximum auf Minimum) fort. In den meisten festen Körpern pflanz sie sich als Transversalwellen (Ouerwellen, Maximum und Minimum liegen in Ausbreitungsrichtung nebeneinander) fort. Was z.B. zu -> Partialschwingungen führt.
 

Wellenlänge

Länge einer Schwingung, die sich bei der Luftschallgeschwindigkeit von rund 340m/s ergibt. Somit besitzt ein heller Ton mit hoher -> Frequenz eine kleinere Wellenlänge als ein dunkler Ton mit tiefer Frequenz.
 

Widerstand

Strom kann einen elektrischen Leiter (z.B. Kabel, Steckkontakte oder speziell Materialien) nicht ungehindert durchfließen. Widerstände als Elektonikbauteile nutzen diesen Effekt zur -> Pegelveränderung innerhalb elektronischer Schaltungen oder auch in der passiven -> Frequenzweichentechnik. Siehe auch -> Ohmsches Gesetz
 

Wirkungsgrad

Verhältnis von abgegebener zu eingespeister -> Leistung, meist angegeben in dB/W/m, also ->Dezibel bei 1 Watt in 1 Meter Abstand. Nicht generell vergleichbar, da oft auch mit 2.83 V und teils auch bei anderer Entfernung gemessen wird.
 

Woofer (Tieftöner)

Größerer Lautsprecher für den gesamten oder nur den mittleren Bassbereich. Im Car-HiFi-Bereich werden meist -> Subwoofer und -> Midbässe unterschieden
 

Zentrierspinne

Hintere, am -> Schwingspulenträger befestigte Membranaufhängung. Dient in Verbindung mit der -> Sicke der Zentrierung der -> Membran. Siehe auch -> Gütefaktor.
 

Zusatzhochtöner

Bei dumpfer Hochtonwiedergabe können zusätzliche -> Hochtöner das Problem lösen. Diese müssen nicht nur einen zu den anderen Autolautsprechern passen -> Wirkungsgrad
Um Kommentare zu hinterlassen, logge dich bitte ein.